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Exzellente Wissenschaft braucht exzellente Beschäftigungsbedingungen!

Code of Conduct

Exzellente Wissenschaft braucht exzellente Beschäftigungsbedingungen!

Die Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen an den Hochschulen sind geprägt von Zeitverträgen, unsicheren Berufsperspektiven und einer zunehmenden Arbeitslast. In Hamburg wurde 2013 von der Wissenschaftsbehörde eine AG „Gute Arbeit in der Wissenschaft“ eingerichtet, die gesetzliche Änderungen sowie einen „Code of Conduct“ (CoC) für die Hochschulen auf den Weg brachte.

Doch noch immer dominieren prekäre Stellen, wenn überhaupt auf Stellen und nicht auf Stipendien, Lehraufträgen oder „selbstfinanziert“ gelehrt und geforscht wird, und das im Gegensatz zum Leitbild „Stadt der Guten Arbeit“ und den Intentionen des CoC. Zugleich wurde dieser Prozess in ein Monitoring überführt. Angesichts der dramatischen Beschäftigungssituation reicht uns das allerdings nicht aus.

Diese ist auch eine Folge der dramatischen Unterfinanzierung der Hochschulen. Angesichts faktischer Kürzungen des Etats über die letzten Jahre, dessen jährlicher Aufwuchs von 0,88% nicht einmal die Tarifsteigerungen deckte, ist ein deutlicher Aufwuchs dringend nötig.

  • Veranstaltung "Exzellente Wissenschaft braucht exzellente Beschäftigungsbedingungen!"
  • Dienstag, 12.11.2019 um 18 Uhr im Curiohaus, Raum A

Bei dieser Veranstaltung werden wir mit den wissenschaftspolitischen Sprecher*innen diese und andere Herausforderungen in der Wissenschaftspolitik diskutieren und die Positionen der Parteien kennenlernen.

  • Dr. Sven Tode, SPD
  • Carsten Ovens, CDU (angefragt)
  • Rene Gögge, Grüne
  • Martin Dolzer, Linke
  • Daniel Oetzel, FDP

Eine Veranstaltung von GEW, ver.di und der Konferenz des akademischen Personals an der Uni Hamburg (KAP)