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Hochschulfinanzierung in der Krise

Online Diskussion

Hochschulfinanzierung in der Krise

Im Rahmen ihrer Koalitionsverhandlungen haben sich SPD und Grüne auf eine Erhöhung der Mittel für die Hamburger Hochschulen für den Doppelhaushalt 21/22 geeinigt. Diese Erhöhung der Mittel ist richtig, reicht aber bei weitem nicht aus, um die seit Jahren andauernde Unterfinanzierung kompensieren und stabilere Beschäftigungsverhältnisse schaffen zu können. Auch werden die jetzt zugesagten Mittel nicht ausreichen, um die ehrgeizigen wissenschaftspolitischen Ziele zu erreichen. Es droht ein Einbruch bei den Studienanfänger*innenplätzen, die hart erarbeitete Exzellenz ist nicht nachhaltig finanziert, die angekündigte Verbesserung der Qualität der Lehre droht auf der Strecke zu bleiben und die Lehrerbildungsreform droht im Ansatz stecken zu bleiben.

Entscheidend für exzellente Arbeitsbedingungen ist ein exzellenter Etat, daher ist eine weitere Steigerung der Hochschul-Etats (Landes-Grundmittel) um mindestens drei, besser sechs Prozent pro Jahr nötig.

Bei dieser Online-Diskussion wollen wir die Sicht der wissenschaftspolitischen Sprecherinnen kennenlernen und über Möglichkeiten reden, die Hochschuletats zu stärken. Die Perspektive der Hochschulen wird durch einige Personalratsvorsitzende vertreten. Es besteht zudem die Möglichkeit, per Chat Fragen zu stellen.

Es diskutieren:

  • Die Vorsitzenden der Personalräte der UHH (WIPR, Peter Burger), der TUHH (Julian Hoth) und der HAW (Holger Sterzenbach).
  • Die wissenschaftspolitischen Sprecherinnen der SPD (Annkathrin Kammeyer), der Grünen (Miriam Block), der CDU (Anke Frieling) und der Linken (Stephanie Rose).

Es moderieren Birthe Haak (ver.di) und Fredrik Dehnerdt (GEW).

  • Format: Online-Diskussion über GoToMeeting
  • Anmeldungen: bitte an dehnerdt@gew-hamburg.de
  • Zeit: 04.02.2021 von 18 - 20 Uhr